Das
Couven-Museum
Zur Vorgeschichte
Das Gelände, auf dem das heutige Couven-Museum steht, war
ursprünglich Teil der römischen Siedlung und dann der Pfalzanlage Karls des Großen. Später stand hier die
1333 urkundlich erwähnte Stadtwaage, die beim großen Stadtbrand von 1656 vernichtet wurde.
Die Geschichte des heutigen Gebäudes beginnt mit dem Neubau der
"Adlerapotheke" im 1700 Jahrhundert.
Haus Monheim
Im Jahre 1783 wird das Haus an die Familie Monheim verkauft, die
auch die darin bestehende Adlerapotheke führt. Die Familie Monheim hat in den nachfolgenden Jahrhunderten
großen Einfluss auf die Stadtgeschichte. So wird z.B. 1857 in der Adlerapotheke
die erste Schokolade in Aachen hergestellt - der Grundstein für die heutige Süßwarenindustrie
in der Stadt.
1786 wird das "Haus Monheim" durch den
Architekten Johann Jakob Couven umgestaltet und erhält dadurch das heute alle Aachenern
vertraute Aussehen. Das Haus repräsentiert den durch seinen Vater Johann Joseph
Couven begründeten "Couvenstil", die lokale Ausprägung des
bürgerlichen Rokoko in der damals freien Reichsstadt Aachen.
Die beiden Weltkriege übersteht das Haus relativ unzerstört.
Fortsetzung
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